Archiv für den Monat: Februar 2016

Workshop zur NS-Zwangsarbeit

Vom 21. bis zum 22. Juni 2014 veranstaltete die AG Geschichtspolitik einen eintägigen Workshop zum „System der NS-Zwangsarbeit“ im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide. Im Anschluss an eine Führung durch die Ausstellung des Dokumentationszentrums mit dem Historiker Roman Fröhlich informierte der Historiker Christian Hartz über die Geschichte und Dimensionen der Zwangsarbeit im Deutschen Reich sowie in den von Deutschland besetzten Gebieten. Einen besonderen Schwerpunkt setzte der Workshop in einem dritten Teil auf die Zwangsarbeit der sogenannten „Rotspanier“, also der spanischen Republikaner_innen, die im Anschluss an die Niederlage im Bürgerkrieg 1939 in die deutsche Zwangsarbeitsmaschine gerieten.

Der Workshop diente der vertieften Auseinandersetzung der AG Geschichtspolitik mit dem Nationalsozialismus und der Vorbereitung zukünftiger Bildungsangebote.

Der Workshop fand mit freundlicher Unterstützung der Graduateschool „Human Development in Landscapes“ der Universität Kiel sowie dem Graduiertenzentrum der Universität Kiel statt.

„Nationalsozialismus und Erinnerungspolitik“ – Bildungsreise mit Vertreter*innen erinnerungspolitischer Initiativen aus dem spanischen Baskenland

Vom 15. bis zum 23.9. 2012 veranstaltete die AG Geschichtspolitik unter dem Motto „Nationalsozialismus und Erinnerungspolitik“ eine Bildungsreise mit Vertreter*innen erinnerungspolitischer Initiativen aus dem spanischen Baskenland. Die Reise diente der Vermittlung historischen Wissens über den Nationalsozialismus sowie dessen Nachgeschichte in BRD und DDR. Darüber hinaus hatte die Reise die Vertiefung des internationalen Austauschs zum Ziel und sollte einen Einblick in die hiesige erinnerungspolitische Landschaft geben.

Mit den Teilnehmer*innen besuchten wir kleinere und größere Gedenkstätten: neben den Gedenkstätten in Buchenwald und Ravensbrück auch die Gedenkstätte Hochstraße in Salzgitter, die Gedenkstätte Schill-Denkmal in Braunschweig sowie den selbstorganisierten Gedenkort Uckermark, der an das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen in der Nähe von Fürstenberg erinnert. Weiterhin auf dem Programm standen Stadtführungen in Berlin und Braunschweig, Vorträge zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Nachkriegsgeschichte sowie das Kennenlernen erinnerungspolitischer und antifaschistischer Initiativen. Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Reise auf die Vernetzung deutscher und baskischer Aktivist*innen.

Die Bildungsreise fand mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE statt.